Menschenrechte in der Arbeitswelt verteidigen und schützen

 


Das Recht auf Arbeit und die damit verbundenen Rechte, wie sie in der Erklärung der Menschenrechte formuliert sind, bedeuten uns als Gewerkschaften sehr viel. Sie sind, global gesehen, die Basis unseres Handelns, sie garantieren auch das Recht, sich in Gewerkschaften zusammen zu schließen und sich so gemeinsam gegenüber Arbeitgebern zu organisieren. Und wir wissen: Diese Rechte sind in vielen Ländern und Regionen der Welt noch längst keine Selbstverständlichkeit: Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter werden verfolgt, inhaftiert, gefoltert oder sogar getötet.

Aber auch die Arbeitsbedingungen oder das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit spielen immer wieder nicht nur in entfernt liegenden Ländern eine Rolle. Zum Beispiel bei der angemessenen existenzsichernden Entlohnung – wie lange hat es gebraucht, dass unser Einsatz für den gesetzlichen Mindestlohn gefruchtet hat?

Um die Arbeit der Zukunft, die sich durch die Digitalisierung gerade rasant wandelt, menschlich zu gestalten, braucht es die Rückbesinnung auf die Menschenrechte. Um die Globalisierung fair und gerecht zu gestalten, braucht es den Rückhalt der Menschenrechte.

Wir sehen die Menschenrechte tagtäglich bedroht – ob es um unser Kernthema Arbeit geht oder um das Recht auf Asyl, um die Unversehrtheit von Leib und Leben, um den Schutz der Privatsphäre oder um das Recht auf freie Meinungsäußerung. Und wir sehen, wie dort, wo sie eingehalten werden, Demokratie und ein besseres Leben möglich sind.

Gerade über filmische Mittel können schwierige Themen zugänglich gemacht werden und finden so ihren Weg in die Öffentlichkeit. Der Deutsche Medienrechts-Filmpreis trägt dazu bei, diese für uns alle so wichtige Charta, ihre Werte und deren Gefährdung zu vermitteln. Er ist eine Ermutigung für die Filmemacherinnen und Filmemacher, die sich des Themas Menschenrechte annehmen und es nicht immer leicht haben ihr Publikum zu finden. Der Deutsche Gewerkschaftsbund unterstützt den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis deshalb sehr gerne und ergänzt durch seine Mitarbeit sein vielfältiges Engagement für die Menschenrechte und für die Kultur.

Reiner Hoffmann, DGB-Vorsitzender
(Foto: DGB/Simone M. Neumann)

Quick Links

Presse | Newsletter | Impressum

Interviews Preisverleihung

Heidi Specogna
Preisträgerin Langfilm
zum Interview

Alexander Bühler
Preisträgerin „Magazinbeitrag“
zum Interview

Arkadij Khaet
Preisträger „Bildung“
zum Interview

Manuela Bastian,
Preisträgerin "Hochschule"
zum Interview

Sonja Elena Schroeder,
Preisträgerin "Amateure"
zum Interview

Prof. Dr. Dr. hc Heribert Prantl,
Gastredner
zum Interview