...und immer wieder Menschenrechtsfilme
Im Dezember 2012 wird zum 8. Mal der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis verliehen, Preisträger der letzten Jahre sind als didaktische DVD erhältlich.
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In genau einem Jahr – am 8. Dezember 2012 – wird in Nürnberg erneut der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis verliehen. Der bundesweit und international renommierte Filmwettbewerb erlebt damit seine achte Auflage. Zwölf Monate vor der Veranstaltung, die im zweijährigen Rhythmus jeweils im Umfeld des Internationalen Tages der Menschenrechte stattfindet, wurde bereits mit den ersten Vorarbeiten begonnen.
Erklärtes Ziel des Filmwettbewerbs ist es u.a., das Thema Menschenrechte in all seinen Facetten noch stärker in der schulischen und außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung zu etablieren. Hierzu werden jeweils unmittelbar nach der Preisverleihung didaktische DVDs veröffentlicht. Diese DVDs enthalten sowohl die Preisträgerfilme in der Kategorie „Bildung“ als auch weiterführende inhaltliche Angebote bzw. didaktische Empfehlungen zum Einsatz der Filme.In erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem FWU, dem Bildungsinstitut der Länder, sowie dem Katholischen Filmwerk wurden so bereits die Produktionen „Kindersklaven“, „Rückkehr ins Elend – Abschiebung der Roma ins Kosova“ und „Iran Elections 2009“ veröffentlicht. Die DVDs können über den Veranstalterkreis des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises bezogen werden. Der Erfolg gibt den Initiatoren Recht: Allein von der Dokumentation „Kindersklaven“ wurden bislang weit über 1.200 Stück verkauft.
Claus Laabs, Koordinator des Wettbewerbs: „Die Filme, die in unserem Wettbewerb laufen und später als didaktische DVD in der Bildungsarbeit eingesetzt werden, bewirken nachweislich, dass sich Lehrer und Schüler verstärkt der Thematik Menschenrechte hinwenden. Wir sehen uns deshalb nicht nur als Filmwettbewerb, sondern als Akteur der Filmbildung.“
Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis wird von derzeit 18 Organisationen der Menschenrechtsarbeit sowie Einrichtungen aus dem bildungs-, medien- und kulturpolitischen Bereich getragen. Ziel ist, herausragende Film- und Fernsehproduktionen zu ehren, die sich verschiedensten Menschenrechtsthemen annehmen. Zugleich würdigt der Preis das oft lebensgefährliche Engagement von Filmemacherinnen und Filmemachern. Die Themen, die dabei behandelt werden, zeigen Verletzungen von Menschenrechten im In- und Ausland auf und sensibilisieren die Zuschauer in besonderer Weise, sich für die Achtung und den Schutz dieser universellen Rechte einzusetzen.
Die Veranstalter erwarten zum Wettbewerbsjahrgang 2012 wieder weit über 200 Produktionen, die sich in vier verschiedenen Kategorien den Jurys stellen. Die Preisverleihung findet am 8. Dezember in der Nürnberger Tafelhalle statt.















