Bildungspreis wird auch in diesem Jahr wieder vergeben
Der große Erfolg des Preisträgerfilmes "Kindersklaven" trägt dazu bei, dass der Bildungspreis auch in diesem Jahr verliehen wird.
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Die Veranstalter des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises hatten vor zwei Jahren in Kooperation mit dem FWU – Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht erstmal einen „Bildungspreis“ ausgelobt. Wegen des großen Erfolges wird in diesem Jahr diese Kategorie weitergeführt.
FWU, Veranstalter sowie Unterstützer und Freunde des bundesweiten Filmwettbewerbs hatten Rebecca Gudischs Film „Kindersklaven“ nicht nur prämiert, sondern auch für seine landesweite Verbreitung in der schulischen und außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung gesorgt: Sklaverei – ein Schicksal vieler Kinder, das dieser Film in packenden Bildern präsentiert. Die Autorin und ihr Filmteam begeben sich auf Spurensuche in das nur scheinbar ferne Indien. Es ist nicht das Indien der goldenen Tempel und der boomenden Computerindustrie, es ist nicht Bollywood. Es ist das Indien, in dem Menschen so arm sind, dass sie ihre Kinder für ein paar Rupien an Sklavenhändler verkaufen.
Aus der Jurybegründung: „Es sind Bilder, die unter die Haut gehen: das milchweiße Auge eines Jungen, der ohne Schutzbrille Schweißarbeiten verrichten muss. ( … ) Doch der Film lässt uns nicht beim Mitleid und der Empörung über die schlimmen Zustände in der einen Welt verharren. ( … ) Dem Film gelingt es bei aller bedrückender Schilderung des Leidens der betroffenen Kinder nicht beim Entsetzen über das Böse in der Welt hängen zu bleiben. ( … ) Der Film zeigt auf eindrückliche Weise, dass das Unrecht nicht in fernen Ländern geschieht und wir uns auf die Fernsehcouch des gerührten Beobachters zurückziehen können, sondern dass die Frage nach Schuld und Verantwortung vor unsere Haustür führt. ( ... )
Den Film erhalten Sie hier
Informationen und Bewerbungsunterlagen
Evangelische Medienzentrale Bayern, Claus Laabs
Fon 0911.430 42 11
www.menschenrechts-filmpreis.de
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